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Der weltweite Mobilfunkversand ging nach Unternehmensangaben im Märzquartal sequenziell um 5, 9 Prozent zurück und stieg gegenüber dem Vorjahr um 29, 3 Prozent auf 152, 7 Millionen Einheiten. Darüber hinaus verzeichnete der aufstrebende Markt für konvergierte mobile Geräte oder Smartphones einen sequenziellen Rückgang von 5, 5 Prozent, ein markantes Plus von 85, 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Nokia war mit einem Rückgang von 19, 2 Prozent am stärksten betroffen, der hauptsächlich auf den Mangel an Mobiltelefonen mit mittlerer Reichweite zurückzuführen war. Auf der Suche nach alternativen Quellen zur Befriedigung der Verbrauchernachfrage konnten Anbieter wie Motorola und Samsung auf Kosten von Nokia beträchtliche Marktanteile hinzugewinnen, sagte IDC. Trotz des Marktanteilsverlusts sei Nokia nach wie vor als Marktführer sowohl auf dem Mobiltelefon- als auch auf dem Smartphone-Markt fest positioniert.

„Trotz der erwarteten saisonalen Auswirkungen des ersten Quartals nach den Feiertagen konnten die weltweiten Mobiltelefonhersteller dank der Mittelklasse-Mobiltelefone mit Farbbildschirmen und Kameras ein deutliches Wachstum gegenüber dem Vorjahr erzielen“, sagte David Linsalata, ein IDC Analytiker. "Darüber hinaus zeigte der Markt für konvergierte mobile Geräte oder Smartphones ein starkes Wachstumspotenzial, da sowohl Unternehmen als auch Verbraucher weiterhin Interesse an verbesserten Geräten zeigen, die Daten- und Telefoniefunktionen kombinieren."

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Mit 1, 5 Milliarden Mobilfunkkunden, die bis Ende des Jahres erwartet werden, erwartet IDC, dass der weltweite Mobilfunkmarkt im Jahr 2004 mehr als 595 Millionen ausgelieferte Einheiten erreichen wird. Bis 2008 wird der Markt weiter expandieren, bis er ein nahezu vollständig ersetzbares Verkaufsszenario für das Jahr 2004 erreicht Ende des Jahrzehnts werden jährlich mehr als 800 Millionen Mobiltelefone ausgeliefert.