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Für einen Hörer, der gewöhnliche Kopfhörer trägt, erzeugt die Technik der binauralen Klangsynthese die Illusion von Klang, der von überall um ihn herum ankommt, im Gegensatz zu vorhandener Stereoanlage, bei der die Quelle in seinem Kopf zu sein scheint.

"Das grundlegende Ziel der binauralen Klangsynthese besteht darin, die Bewegung des Trommelfells so nachzubilden, als würde die Person einem Live-Klang zuhören", erklärte Dr. Tony Tew, Dozent am Department of Electronics in York.

Eine hochqualitative Synthese beruht auf der genauen Abbildung des Effekts auf eingehende Geräusche von Kopf und Ohr und erforderte daher bisher zeitaufwendige akustische Messtechniken.

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Jetzt haben Tew und seine Kollegen diesen Schritt beseitigt, indem sie ein Mittel entwickelt haben, mit dem die Kopf- und Ohrform parametrisch beschrieben und mit „ein paar hundert Zahlen“ dargestellt werden kann.

Indem die Wissenschaftler diese Darstellung verwenden und eine akustische Modellierungstechnik namens BEM (Boundary Element Method) verwenden, um ihre Parameter zu stören, können sie auf einem Computer die Änderungen simulieren, die Kopf und Ohren auf den eingehenden Schall ausüben.

„Sobald wir die wichtigen [physikalischen] Merkmale für die Erzeugung von Richtungssignalen festgelegt haben, werden wir mit der Messung von Objekten fortfahren, um eine Datenbank zu erstellen“, fuhr Tew fort. Diese Messungen umfassen 3D-Fotos des Außenohrs und akustische Radarmessungen der Kopfhautform.

"Ziel ist es, die für jeden Einzelnen wichtigen Parameter [mathematisch] auf ihre eigenen 'räumlichen Filter' abzubilden", fügte Tew hinzu.

Das Team der University of Sydney hat die Aufgabe, diese räumlichen Filter oder Head-Related Transfer Functions (HRTFs) zu entwickeln, die paarweise generiert werden, und zwar jeweils für jedes Ohr und für jede Richtung, aus der ein Ton ankommt.

Sie werden auf die Aufnahme eines Geräusches angewendet, um den gleichen Druck in den Gehörgängen zu erzeugen, der aus dem "echten" Geräusch erzeugt würde, wodurch das Gefühl der Richtwirkung entsteht.

Zu den Anwendungen für diese Technik könnten die akustische Anzeige (äquivalent zu visuellen Symbolen) und Hörgerätetechnologien gehören.