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IMEC gab auf der Messe Electronica USA in San Francisco bekannt, ein neues Forschungsprogramm für eine flexible, energieeffiziente Architektur und einen einfachen Entwurfsablauf für zukünftige drahtlose und multimediale Systeme organisiert zu haben. Durch die Kombination eines VLIW-DSP mit einem grobkörnigen Array hat IMEC eine Vorlage für eine energieeffiziente, flexible Architektur und einen retargetbaren Compiler für grobkörnige, rekonfigurierbare Prozessoren entwickelt, so das F & E-Zentrum.

Der VLIW-DSP führt den Steuerflusscode effizient aus, indem er die Parallelität auf Befehlsebene ausnutzt, sagte IMEC. Das Array, das viele Funktionseinheiten enthält, beschleunigt Datenflussschleifen, indem ein hohes Maß an Parallelität auf Schleifenebene ausgenutzt wird. Mit der Architekturvorlage können die Designer die Verschaltung, den Typ und die Anzahl der Funktionseinheiten festlegen.

Der C-Compiler zielt sowohl auf den VLIW-Prozessor als auch auf das Array ab. Der Quellcode der Anwendung kann daher laut IMEC direkt auf dem grobkörnigen rekonfigurierbaren Prozessor kompiliert werden. Diese architektonische Flexibilität und der C-Designfluss ermöglichen es einem Designer, die Architekturoptionen für eine Anwendungsdomäne schnell zu erkunden. Anwendungen können komplett in C programmiert werden

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IMEC verfügt derzeit über einen funktionsfähigen Prototyp des Retargetable-Compilers und führt fortlaufende Untersuchungen zum Benchmarking der Architektur in Bezug auf Leistung, Leistung und Fläche durch. Erste Ergebnisse liegen für einen MPEG-2-Decoder vor, der auf einem Array von 64 Funktionseinheiten abgebildet ist und laut IMEC eine Geschwindigkeitsverbesserung um den Faktor drei gegenüber einem Standard-VLIW-Prozessor aufweist.