Anonim
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Forscher des koreanischen Instituts für Elektronik- und Telekommunikationsforschung (ETRI) haben einen Hochleistungsprozessor für autonome Fahrzeuge namens Aldebaran entwickelt.

Aldebaran besteht aus vier superskalaren Prozessoren und einer Vision Engine zur Objekterkennung, die alle Anforderungen an die funktionale Sicherheit gemäß ISO 26262 erfüllt - einer internationalen Norm zur funktionalen Sicherheit elektrischer / elektronischer Systeme in Serienfahrzeugen.

Aldebaran sammelt Informationen von peripheren Eingabekomponenten (z. B. Radar, Lidar, Ultraschall usw.) und verarbeitet die Informationen zur Steuerung des Systems. Es überwacht die Aktivitäten mehrerer Kerne in Echtzeit, um Fehlertoleranz zu gewährleisten. Vier Kerne können unabhängig voneinander mit 1 GHz betrieben werden, um eine hohe Rechenkapazität bereitzustellen.

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Aldebaran verfügt über eine proprietäre superskalare Architektur, einen 32 KB / 32 KB-Cache-Speicher und eine Speicherverwaltungseinheit (Memory Management Unit, MMU) für den virtuellen Speicherbetrieb mit Schwerpunkt auf der Implementierung eines Prozessorkerns mit extrem geringem Stromverbrauch.

Die I / O-Schnittstelle von Aldebaran ist mit CAN (Controller Area Network) und CAN-FD (Flexible Data Rate), serieller Kommunikation über UART und I2C für Automobilanwendungen bestens ausgestattet. Darüber hinaus umfasst Aldebaran Sichtbeschleuniger für die Fahrzeug- und Fußgängererkennung.

Ein Kern im Aldebaran-Prozessor verbraucht 0, 24 Watt bei 1 GHz und weniger als 1, 0 Watt, wenn alle vier betriebsbereit sind.

Die ETRI-Forscher haben die Funktionalität des Chips mit allgemeinen Betriebssystemen wie Linux und RTOS überprüft und ein entwicklerfreundliches Software Development Kit (SDK) erstellt, das einen C / C + - Compiler enthält.