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Infineon erweitert seine firmeninterne Produktionskapazität von 300 mm durch den Erwerb von Grundstücken und Produktionsstätten in

Der Umzug folgt einem kräftigen Auftragsanstieg in den letzten zwölf Monaten. 'Aufgrund dieser Transaktion und der weiteren Kapazitätserweiterung aufgrund des anhaltend starken Auftragseingangs und des guten Auftragsbestands erhöht Infineon das Investitionsbudget für das Geschäftsjahr 2011 von rund 700 Mio. USD auf 850 Mio. EUR', so das Unternehmen .

Das erworbene Grundstück grenzt direkt an das Infineon-Gelände in Dresden. Die Fertigungsanlagen umfassen den Reinraum, die Fertigungsanlagen und 300-mm-Fertigungsanlagen des ehemaligen Qimonda-Standorts Dresden. Der Umzug ist Teil der strategischen Kapazitätserweiterung des Unternehmens.

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Infineon erwirbt das Vermögen von Qimondas Insolvenzverwalter für 100, 6 Mio. Euro. Der Insolvenzverwalter hatte die Reinräume nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens betriebsbereit gehalten. Infineon übernimmt nun die gesamten verbliebenen Immobilien und Produktionsanlagen.

Mit diesem Kauf sichert sich Infineon 300-mm-Fertigungsanlagen, die eine wichtige Grundlage für die potenzielle Serienproduktion von 300-mm-Leistungshalbleitern bilden.

Infineon arbeitet derzeit an einem Entwicklungsprojekt zur Bewertung des Einsatzes von 300-mm-Wafern zur Herstellung von Leistungshalbleitern mit Dünnwafer-Technologie.