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Ericsson übergibt die Produktion von Mobiltelefonen an Richard Wilson
Das Mobilfunkunternehmen Ericsson verlagert die Produktion in seinen beiden Hauptfabriken für Mobiltelefone in Schweden und den USA an Auftragshersteller.
In einer Woche, in der das schwedische Unternehmen in den letzten drei Monaten eine Umsatzsteigerung von 44 Prozent ankündigte, wird auch der Auftragshersteller SCI Systems die US-amerikanische Handyfabrik von Ericsson in Lynchburg kaufen.
Das Mobilfunkunternehmen hatte bereits zu Beginn des Jahres seine Absicht bekräftigt, mehr von seinem Design und seiner Produktion für Mobiltelefone auszulagern, um die Rentabilität seines Mobilteilgeschäfts zu verbessern.
Die Strategie besteht darin, das Hauptwerk in Kumla in Schweden ausschließlich für die Herstellung der Mobilfunknetzinfrastruktur zu nutzen.
Ericsson, der weltweit führende Anbieter von Mobilfunknetzen, erwartet eine steigende Nachfrage nach Infrastruktur, da in den nächsten Jahren Netze der neuen Generation wie GPRS und UMTS-Systeme der dritten Generation (3G) eingeführt werden. Derzeit sollen 15 der 20 3G-Systeme in Betrieb sein.