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Salbei S681 SSD

„Bislang waren die kostengünstigen SSD-Dichten durch die maximale Kapazität von Flash-Speicherchips und durch die Begrenzung der Auffächerung von Flash-Controllern durch die hohe Anzahl der für jedes Speichergerät erforderlichen Schnittstellenspuren auf 1 TB begrenzt“, sagt Dr Jerome Luo, Gründer und Präsident von Sage. "Sage entschied sich, die äußerst wettbewerbsfähigen Preise für Flash-Speicherkarten wie eMMCs zu nutzen, um einen SSD-Controller zu entwickeln, der effektiv bis zu 5 TB Daten verarbeiten kann."

Durch die Verwendung von eMMCs als Bausteine ​​- anstelle einzelner Flash-Speicherchips - kann die Kapazität von SSDs erheblich gesteigert werden, ohne dass die Kosten pro Bit entsprechend steigen

Laut Sage werden derzeit 2, 5-TB-SSD-Einheiten auf einer einzelnen Leiterplatte mit einem standardmäßigen 2, 5-Zoll-Formfaktor ausgeliefert.

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Mit der Technologie von Sage kann ein einzelner SSD-Controller-IC bis zu 5 TB Flash-Speicher adressieren (auf einem Array von 10 x 4 x 128 GB eMMC BGA-Modulen).

Das Sage S681-Gerät, das derzeit in Massenproduktion ist, verwendet eine SATA II-Schnittstelle, um 10 SD-, MMC- oder eMMC-Flash-Speicherkarten-Kanäle anzusteuern, wobei jeder Kanal bis zu 512 GB Flash-Speicher unterstützt.

Durch die Verlagerung der Verwaltung und der Schnittstelle mit hoher Pinbelegung einzelner Flash-Speicherchips auf den in jeder Flash-Speicherkarte integrierten Flash-Controller-IC kann der neue Sage S681 zehn Speicherkarten effektiv verwalten und die SSD-Kapazität verzehnfachen.

Das Ersetzen von Flash-Speicherchips durch Flash-Speicherkarten erhöht die Kosten pro Byte für die Sage SSD-Controller-Architektur nicht, da der Markt die IC-Preise für Flash-Controller stark in die Höhe getrieben hat.

Dies führt dazu, dass Flash-Speicherkarten preislich mit den zugrunde liegenden Kosten der Komponenten-Flash-Speicherchips selbst konkurrieren. Die Verwendung von JEDEC-kompatiblen Speicherkarten anstelle von diskreten Flash-ICs ermöglicht es SSD-Herstellern auch, das Inventar zu mischen und anzupassen, wodurch die Testkosten, die Komplexität der Inventarverwaltung und die Versionskontrolle der Firmware weiter reduziert werden.

Sage entwickelte eine proprietäre Multi-Core-Architektur für seinen SSD-Controller-IC. Im Gegensatz zu Single-Core-SSD-Controllern anderer Hersteller basiert der Sage S681 auf einem Multi-Core-Prozessor, der dem SATA-Bus-Management einen einzigen, übersichtlichen RISC-CPU-Kern sowie zusätzliche Kerne für jeweils zwei Speicherkartenkanalschnittstellen widmet. Dies ermöglicht eine klare Firmware-Aufteilung zwischen der SATA-Schnittstelle und der Speicherkartenschnittstelle, wodurch Software-Upgrades, Tests und Überprüfungen vereinfacht werden.

Die Sage S68X-Familie von SSD-Controllern umfasst drei Geräte: Der S681 unterstützt 10 Speicherkanäle, der S682 unterstützt 5 Speicherkanäle und der S685 unterstützt 4 Speicherkanäle. Alle drei Geräte befinden sich derzeit in Massenproduktion und werden je nach Volumen zu einem Preis von unter 5 USD angeboten.

Der S681 ist in einem BGA 207-Paket erhältlich.
Der S682 ist in einem LQFP 128-Paket erhältlich.
Der S685 ist in einem QFN 88-Paket erhältlich.

Sage Micro bietet auch ein Portfolio von SATA II SSD-Flash-Controller-Lösungen mit niedriger Dichte an.