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Analyse: Bieten Start-ups Hoffnung? Richard Wilson
Kann man glauben, dass große Teile der britischen Elektronikindustrie noch lange nicht zusammengebrochen sind?
Die beträchtliche Anzahl von Start-up-Unternehmen ist ein Beweis dafür.
In einer Zeit, in der in den USA ansässige Risikokapitalunternehmen ihre Investitionen eingestellt haben, versuchen britische Investoren immer noch, Geld in vielversprechende Technologieunternehmen zu stecken.
Zu den Zielen für größere Investitionen in den letzten Wochen gehörten RF Engines auf der Isle of Wight, das Internet-Softwareunternehmen ANT und der Videospezialist Imerge.
Der Grund, warum Investoren immer noch bereit sind, Geld in britische High-Tech-Start-ups zu stecken, ist der wachsende Beweis dafür, dass diese Unternehmen bessere Chancen haben als die meisten, im gegenwärtigen Wirtschaftsklima erfolgreich zu sein.
Jüngste Beispiele sind die Polymer-Display-Firma CDT, die letzte Woche einen Durchbruchvertrag mit dem US-Militär abgeschlossen hat, und der Londoner Prozessorentwickler DCT, der eine Lizenz mit der FPGA-Firma Xilinx unterzeichnet hat. Andere Start-ups, denen es diesen Monat gut geht, sind IndigoVision in Schottland und das Cambridge-E-Tag-Unternehmen Flying Null.
Die Bedeutung dieser Deals ist, dass sie genau zu dem Zeitpunkt zustande kommen, an dem millionenschwere Unternehmen mit sinkenden Umsätzen und roter Tinte in der Bilanz stagnieren.
Dann gibt es den walisischen Halbleiter-Wafer-Hersteller IQE, der Rekordumsätze und eine bedeutende Technologie-Zusammenarbeit mit QinetiQ, ehemals DERA, vermeldet hat.
Solange ihre Technologie gefragt und ihre Geschäftspläne solide sind, scheinen kleine Unternehmen in der Lage zu sein, den gegenwärtigen Abschwung zu überstehen. Ihre geringe Größe erleichtert die Verwaltung der Kosten.
Außerdem sind nur geringfügige positive Marktveränderungen und geringe Finanzierungsbeträge erforderlich, um sich auf das Geschäft des Unternehmens auszuwirken.
Natürlich gab es Anlauffehler, die es immer geben wird. Aber diejenigen Firmen, die bisher überlebt haben, haben dies getan, weil ihre Technologie marktfähig und in den meisten Fällen einzigartig ist.